[PM] Aiwanger: „Energiewende daheim – Mini-Photovoltaik-Anlagen auf Bayerns Balkonen“

06.08.2019 | Energiepolitik

© StMWi/E. Neureuther

Bayerns Energieminister Aiwanger informiert über Balkonsolaranlagen

MÜNCHEN   Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger treibt den Ausbau von Photovoltaik (PV) voran. Erst kürzlich startete das PV-Speicher-Programm für Solarstrom-Dachanlagen im Rahmen des 10.000-Häuser-Programms. „Allerdings brauchen wir für PV-Anlagen nicht zwingend Dächer oder Freiflächen. Mit Mini-PV-Anlagen für Balkone können auch Mieter selbst aus Sonne Strom erzeugen und direkt verbrauchen. Das ist ein Paradebeispiel für Energiewende daheim, das wir nun bekannter machen“, so Aiwanger. Dazu besucht der Minister den Fachhandel Alpha-Solar in Hallbergmoos, der gerade einen großen Ansturm auf Balkonsolaranlagen erfährt.

Eine Mini-PV-Anlage besteht aus einem PV-Modul und einem Wechselrichter. Der Haushalt verbraucht vorrangig den durch die Anlage erzeugten Strom. Nur noch der darüber hinaus benötigte Strom wird aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen. Das senkt die Stromrechnung und amortisiert die steckerfertige PV-Anlage. Eine Mini-PV-Anlage erzeugt mit einer Maximalleistung von 270 Watt im Mittel 250 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Bei einem durchschnittlichen Strompreis des Netzbetreibers von 30 Cent/kWh spart der Besitzer jedes Jahr rund 75 Euro Stromkosten. Eine Mini-PV-Anlage mit einem Anschaffungspreis von etwa 380 Euro rentiert sich demzufolge nach rund fünf Jahren.

„Vorstand des Solarverbands-Bayern bei persönlichem Gespräch mit Minister Aiwanger bei Alpha-Solar in Hallbergmoos“ – Foto © StMWi/E. Neureuther

„Vorstand des Solarverbands-Bayern bei persönlichem Gespräch mit Minister Aiwanger bei Alpha-Solar in Hallbergmoos“ – Foto © StMWi/E. Neureuther

Für einen sicheren Betrieb rät das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  • Eine Elektrofachkraft muss prüfen, ob die vorhandenen Leitungen und der Stromkreis für die Einspeisung geeignet sind. Notwendige Elektroinstallationen wie der Einbau einer speziellen Energiesteckdose anstatt einer haushaltsüblichen Schutzkontaktsteckdose müssen durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden.
  • Mini-PV-Anlagen müssen beim Netzbetreiber und bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden (www.marktstammdatenregister.de/MaStR).
  • Für den Betrieb von Mini-PV-Anlagen ist ein Zweirichtungszähler notwendig. Wenn ein Privathaushalt selbst erzeugten überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einspeist, würde sich ein üblicher Zähler rückwärts drehen. Dies ist nicht erlaubt.

Bilder stehen zum Download unter folgendem Link zur Verfügung: www.stmwi.bayern.de/service/mediathek.

Dr. Aneta Ufert, stellv. Pressesprecherin
Tel.: 089 2162-2689
aneta.ufert@stmwi.bayern.de

Pressemitteilung-Nr. 224/19

Quelle: www.stmwi.bayern.de


passend dazu:
#Balkon #PV Anlage. Einfach an die Steckdose stecken, senkt die Stromkosten in Ihrer Wohnung. 1-2 Module reichen. 1 Modul kostet ca 300 Euro. #Energiewende jeder kann was tun!

©facebook.com/hubertaiwanger

©facebook.com/hubertaiwanger

Video (ca. 1 Min.)


Strom vom Balkon

©BR Quer 25.07.19 Michael Vogtmann

Wie Bayerns Bürger aus der Kohle aussteigen

25.07.2019, 20:15 Uhr 6 Min

Die Technik gibt es schon lange, doch erlaubt ist sie in Deutschland erst seit kurzem. Mobile Mini-Solarpanels können am Balkon und an der Hauswand aufgehängt werden und produzieren dort direkt Strom zum Eigenverbrauch.
Quelle und Video: www.br.de
Veröffentlicht in Allgemein, News.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.